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Renate im Love Valley

Vorwort
oder was mir am Herzen liegt

Bevor ich all zu viele Beschwerden bekomme,
die Tourenbeschreibungen sind als Ideensammlung zur Anregung gedacht, und nicht als exakte Wegbeschreibungen.

Die Idee dazu kam mir mehr als ein Jahr nachdem ich das letzte Mal in Göreme war. Und mit diesem Abstand ist es sehr schwer sich daran zu erinnern ob irgendeine Strecke 50 oder 500 Meter lang war.
Wenn einem im Tal eine tolle Kirche, eine Schildkröte oder eine Oma begegnet, die einem auf türkisch glasklar zu verstehen gibt, daß man ihr gefälligst helfen solle Ihren Esel zu beladen, dann sind die Erinnerungen an Entfernungen äußerst relativ.

Die Tourenbeschreibungen sollen ermuntern selbst mal einfach in ein Tal reinzuspazieren. Die Landschaft ist so schön und kleinräumig, und doch sieht es hinter jeder Ecke anders aus. Ich finde es einfach zu schade, wenn man in einer Gegend wo es soviel zu entdecken gibt sich nach einem Besuch im Museum schon wieder verabschiedet.

Ausrüstungstips für's Tal:
∞ Sehr viel Wasser
∞ Starken Sonnenschutz (evt. Sonnenschirm)
∞ Kopfbedeckung
∞ Sonnenbrille
∞ Pflaster / Verbandsmaterial
∞ Trillerpfeife
∞ kleine Taschenlampe
∞ kleines Wörterbuch
∞ Notpiece Klopapier
∞ Plastiktüte für den Abfall
∞ eventuell Sonnenbrille
∞ eventuell Fotos von seinen Kindern
∞ Kleingeld
∞ Ersatzfilme
∞ Tomaten,Schafskäse,Salz,Weißbrot

Und eine Selbstverständlichkeit ist,

denke ich, ein respekt- und rücksichtsvolles Verhalten im Tal. Auch da wo's keiner sieht.
Wir mußten mal mit ansehen, wie eine Touristengruppe von mindestens 20 Köpfen über einen reifen Aprikosenbaum regelrecht herfiel. Es war schlimm.

Wenn Dich ein Türke in seinem Garten zu sich winkt, dann macht er daß mit der Handfläche nach unten, gerade anders wie wir, er will dich also nicht vertreiben.
Solche Einladungen zu im Feld arbeitenden Familien kommen schon vor. Und mit nur ein paar Brocken Türkisch kann das dann für beide ein echtes Highlight werden.

Und wem meine Beschreibungen gefallen haben

der kann sich am besten erkenntlich zeigen, wenn er mithilft die Site hier zu verbessern.
Also her mit Korrekturen, Tips und Verbesserungsvorschlägen.

Schönen Urlaub in Kappadokien wünschen
Renate und Martin Wardein

 

Freu mich auf Feedback

Geografisch betrachtet sind die Touren bis jetzt sicher sehr sehr lausig beschrieben, aber das muß ja nicht so bleiben.
Es ist sicher eine gute Idee, sich beim Pensionswirt vor Ort noch nach dem Weg zu erkundigen. Ich versprech jedenfalls jede Korrektur einer Wegbeschreibung die mir zukommt einzubauen. Und natürlich freu ich mich genauso über Tips über Touren in Kappadokien, die ich noch nicht kenne. Bitte einfach eine mail, oder gar einen richtigen Brief an:

Und den gesunden Menschenverstand

sollte man auch einschalten. Das heißt zum Beispiel nirgends runterklettern wo man nicht wieder herauf käme, und nirgends hoch, wo man nicht.....
Fast alle Täler werden von beiden Enden her bewirtschaftet. Oben vom oberen Dorf, unten vom unteren. Das hat dann zur Folge, daß im Mittelteil die Wege dünner und dünner werden, bzw. in seltenen Fällen es wirklich keinen gibt. Wenn man also mal keinen blassen Schimmer mehr hat wo man eigentlich steckt, dann sollte man 2 Stunden vor Sonnenuntergang lieber umkehren.
Wir trafen mal 5 junge Spanier die in der Pampa übernachten mußten. Einer hatte sich den Fuß verstaucht, und dann wurde es auch noch duster. Sie erzählten daß es arschkalt war, und sie sich mit singen und tanzen durch die Nacht brachten. Es sei sehr unterhaltsam gewesen. Aber wer hat schon immer 5 lustige Spanier zu Hand, wenn er....


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Spaziergang von Göreme (Kappadokien) nach Uçhisar
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Spaziergänge von und nach Uçhisar

Kurz vor Uçhisar kommt man an dem Bäumchen vorbei, das den Hintergrund von www.göreme.net bildet. Ich kenne ihn seit fast 20 Jahren. Und es ist verrückt, seit dem ist mehr Fels abgebröselt, als der Baum gewachsen ist.

Alte Wasserleitung im Tal nach Uchisar

Wenn man den Weg schon öfter gegangen ist, und das Wetter moderat ist, dann ist es ein Spaziergang, den man mal eben macht. Ist man das erste mal hier und staunt noch und läßt keinen Abstecher aus, und brennt die Sonne, dann kann da auch eine kleine Tageswanderung daraus werden.
Der Weg ist für uns auch deshalb ein Highlight, weil er für einen "Ruhetag" die richtige Entfernung hat - und weil vorn und hinten nette Kneipen warten - und dazwischen Rosen blühen (im Mai).

Ich selbst habe den Weg erst nach vielen Anläufen bei meinem dritten Aufenthalt gefunden. Das Gemeine ist, daß man zu Beginn Uçhisar ganz nahe sieht, steckt man aber erstmal in den Tälern, dann kann es plötzlich sonstwo liegen.
Aber damals war der Weg auch noch nicht so stark ausgetreten.

Ich versuch den Weg von beiden Seiten bis zu dem Baum zu beschreiben der den Hintergrund dieser Site bildet. Von Uçhisar aus ist er eigentlich nicht zu verfehlen, von Göreme aus, naja.

Ist man in Uçhisar dann kommt man höchst wahrscheinlich gerade vom Felsen runter. Der Blick von da oben hat etwas. Man sieht einerseits genau wie die Täler aus einer leicht schiefen Ebene rausgewaschen wurden, und man sieht auf die bemerkenswerten Ruinen von Uçhisar. Und als ich vor lauter grandiosen Dingen nicht wußte wohinschaun, ließ Renate einen Schrei los: "Guck! ein Rotkehlchen", und zeigte ein paar Meter vor sich auf den Boden.

Kommt man runter vom Fels, dann kann man sich noch in dem Restaurant stärken, das direkt am Dorfplatz liegt. Es ist in einem Innenhof in den man durch einen Durchgang vom Platz zur Talseite hin kommt. Es ist jedesmal etwas anders eingerichtet. Ich nehm an der Patron wechselt auch hier sehr oft. Man kann hier schön unter Bäumen essen oder auch nur einen Kaffee und ein Wasser trinken.
Kommt man raus, folgt man rechts die Straße leicht abwärts. nach 200 bis 300m kann man eigentlich das "Maison du Rève" kaum verfehlen. In Uçhisar spricht man übrigens sehr viel Französisch (vielleicht ist der örtliche Club Med schuld daran.). Das Maison ist eine Pension mit Restaurant. Den Kaffee mit Blick von der Terrasse sollte man nicht verschmähen. Hier war es auch, wo wir die Postkarten mit uns selbst drauf gefunden haben.
Von dieser Terrasse aus sieht man einiges.
Unten an der Hauptstraße liegt auf der anderen Seite ein großer Silver & Onyx Shop geht man den Feldweg links von ihm rein, kommt man zum Love Valley das nach Cavusin führt.
Vorher, ca. 50 m unterhalb des Maisons liegt noch ein Kneipe die sich auf Busse spezialisert hat. Da würd ich nen Bogen drumrummachen.
Vom "Maison du Rève" geht man zu Pflasterstraße runter. Wo die Straße eine Linkskurve macht, steht rechts davon ein markanter Böbbel1. Vermutlich mit einem Souvenirstand an seinem Fuß. Direkt an dem Böbbel geht man rechts von der Straße weg den Weg ins Tal runter. Vielleicht 100m hat er Wagenbreite, dann ist man auf dem Trampelpfad-Highway nach Göreme. Und etwa 200 Meter weiter sieht man in einem Hohlweg 2m links über sich DEN Baum.
Im Sommer trägt er Aprikosen.
Nach Göreme geht's dann einfach geradaus.
Hier war es, als wir vor 2 Jahren eine holländische Reisegruppe mit ner echt guten Reiseleiterin getroffen haben. Sie führte ungefähr 25 ältere Leute durchs Tal. Die wußten wohl nichts von Ihrem Abenteuer und waren mit Stöckelschuhen und Handtaschen ausgerüstet. An schwierigen Stellen bildeten sie eine Kette und nahmen sich alle an der Hand. Stellt euch doch mal eine 25 köpfige Hand-Seilschaft vor. Es war ganz schön schwierig die zu überhohlen.


Okay, jetzt die andere Richtung - von Göreme nach Uçhisar. Schwerer zu beschreiben, aber weil es mehr Überraschungen gibt, eigentlich die schönere Variante.
Frühstück im Kookaburra, vor die Haustüre und rechtsrum.
Nach 20 Metern geht man an dem Plätzchen nach rechts runter, biegt aber sofort links in die nächste Gasse ein.
Die andere Möglichkeit wäre an dem Plätzchen links bergauf zu gehen, und in einem größeren Bogen die "Straße" entlang rechtsrum um den um den Hang rumgebauten Dorfteil herumzugehen. Hier kann man dann kurz nach dem Ataman Hotel bei der SOS Pansion links runter ins Tal abkürzen. Beides nett.

Wie auch immer man geht, man gelangt in das Tal das nach Uçhisar führt. Mann kann natürlich auch einfach vom "Busbahnhof" den stärkeren "Bach" entlang ins Tal reinlaufen, dann ist man auch hier. Einfach nach dem Ataman Hotel fragen, das liegt an diesem Ortsende.

Zunächst läuft man am kanalisiertes Bachbett (ohne Wasser) mit Straße und Fahrweg zu beiden Seiten entlang. Am Ende des Dorfes liegt links das Ataman. Gegenüber geht es rechts zu einer für mich eindrucksvollen Kirche. Vorher kommt man noch an 2 netten Pensionen die links am Hang liegen vorbei. Kommt man an einem heißen Tag aus Uçhisar ist es sicher keine schlechte Idee hier einen Kaffee oder ein Bier zu genießen.
Das Ataman Hotel ist bis auf den Kern im rechten Teil alles neu. Ich finde es aber noch einigermaßen gelungen (wenn man an sonstige Bausünden denkt). Rechts oben über dem Ataman sieht man malerische Taubenhäuser in den Felsen geschlagen.

Nach dem Ataman folgt man einfach dem Wasser und den Pappeln. Ein Fahrweg geht nach rechts hoch ab, er ist gut für einen Abstecher, aber hier geht es nicht nach Uçhisar. Achtung, hier hat es Schildkröten!
Bald geht es durch den ersten großen Tünel, er ist ca. 20m lang und macht einen s-förmigen rechts-links Schlenker. Wenn man weiter beim Wasser (ein Rinnsal) bleibt, kommt nach ca. 100m ein zweiter Tünel. Er ist etwas kleiner, hat aber noch Traktorqualität. Jetzt gibt es einige Trampelpfade, aber wenn man in der Nähe des Wassers bleibt liegt man richtig. Irgendwann, wenn man gerade an einer Felswand (rechts) vorbeikommt, sieht man dann ca. 50m vor sich links oben einen Felsen der der Skizze "ähnelt". Hier geht dann rechts ein Trampelpfad ab, der am Talrand entlang langsam nach oben führt.
Hat man diesen Weg verpaßt, dann gibt es noch einen genialen Weg zwischen dem 4. und 5. Tünel. Zwischen den zwei gibt es nur eine schmale Lücke. Hier geht es links hoch und entgegen dem Uhrzeigersinn sofort über den ersten der beiden Tünel rechts den Hang hoch.
Hat man auch diesen Abzweig verpaßt, nimmt man seine Taschenlampe und geht rechts in ein Loch rein daß selbst unmittlbar nach irgendeinem weiteren Tünnel im Bachbett auftaucht. Es ist da zappenduster, aber nach ca. 10 Meter steht man in einem kleinen trichterförmigen Garten. 5 Metern weiter oben geht direkt der richtige Weg vorbei, man muß aber etwas klettern (Das ist die Variante für Abenteurer).

Bei allen drei Varianten kommt man zum gleichen Pfad, der abwechselnd steil nach Uçhisar führt. Jetzt kann nix mehr schiefgehen.

Wenn der Pfad mal wieder etwas flacher wird, gibt es rechts in einer welligen Felswand begehbare Reste einer alten Wasserleitung. Unter ihr lag bis vor ein paar Jahren hier mitten im Tal ein wunderbar gepflegter Garten mit allem Gemüse was man sich nur vorstellen kann. Ein Jahr nicht gepflegt und es ist Wildnis, ich fürchte der Opa ist tot.
Von der Wasserleitung zu DEM Aprikosenbaum sind es vielleicht noch 200m.

Hat man den Weg nach dieser Beschreibung nicht gefunden, und alle Abzweigungen nach rechts verpaßt, und ist schlicht immer dem spärlichen Wasser gefolgt, dann steht man zum Schluß in einem von steilen Felswänden umgebenen Garten.
Ist man zu früh in ein Seitental nach rechts abgebogen, sieht man schöne Taubenhäuser und Gärten, kommt aber nicht nach Uçhisar. Jedenfalls hab ich da noch keinen Weg gefunden.

Ist man duch das Tal nach oben gegangen, kann man sich überlegen, ob man oben am Talrand an den Souvenierständen entlang zurückgeht. Da hat man im Rücken trostlose Busparkplätze, aber nach vorn einen tollen Blick.


1) Ich weiß wie man die oft seltsam geformten Felskegel korrekt bezeichnet.
Für mich ist das schwäbische 'Böbbel' schlicht am treffensten.


© Martin Wardein 2003
Last update: 10.07.03

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Zum Markt nach Avanos, und danach zur Karawanserei Sarı Han
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Freitags zum Markt in Avanos, und mit dem Taxi zur Karawanserei Sarı Han

Für Geübte auch als Radtour.

Und bitte bringt uns
100 Gramm Nane
und mittelscharfen
Biber mit.

Avanos ist ein schnellwachsendes Provinzstädtchen. Der Markt ist überschaubar, es geht viel beschaulicher zu als in Nevsehir.
Sarı Han ist eine einsame inmitten einer welligen Hügellandschaft liegende Karawanserei. Ich fand sie noch recht guterhalten. Aber vor etlichen Jahren kam ein Freund den wir auch hingeschickt hatte zurück, und meinte die Karawanserei wäre jetzt so renoviert worden, daß sie so geschleckt wäre wie ein schweizer Autobahnklo.
Wir waren selbst danach nicht mehr dort. Ich bin mir aber sicher, daß sie allein aufgrund Ihrer klaren Form und der unvergeichlichen einsamen Lage noch immer einen Besuch wert ist.

Der Bus nach Avanos fährt regelmäßig, mindestens jede Stunde. Eine Haltestelle ist direkt gegenüber von der Post. By the way, letztes Jahr war da ein sehr netter Postler, der gut deutsch sprach. Beim Postbesuch also etwas Zeit einplanen.
Im Bus kommt ein Schaffner vorbei.
Macht man die Tour Freitags, was wegen dem Markt zu empfehlen ist, dann steigt man da aus wo alle aussteigen.
Nach dem Markt lohnt sich ein Gang durch den Rest der Altstadt von Avanos. Man kann direkt beim Markt die Autobrücke nehmen, ruhiger ist es aber wenn man ca. 200 Meter flußaufwärts ( oder abwärts? jedenfalls rechts hinten aus dem Markt raus) über die Fußgängerhängebrücke geht.
Am anderen Ufer angekommen liegt gleich rechts ein Teegarten zum Absitzen. Geht man geradaus weiter stößt man direkt auf den Hauptplatz von Avanos. Hier gibt's auch ein Klo.
Der Weg durch die Reste der Altstadt und durch die diversen Töpferläden findet jeder selbst.

Die Entfernung zu Sarı Han kann ich beim besten Willen nicht mehr einschätzen. Als Radtour würde ich es aber nur fitten Leuten bei gemäßigtem Wetter empfehlen, man muß ja schließlich auch noch nach Göreme zurück. Ich war mal zu Fuß und trampenderweise dort, die nächsten Tage lag ich dann aber wegen einem Sonnenstich darnieder.
Taxis findet man am Hauptplatz, was es kostet weiß ich nicht. Dem Fahrer sollten man noch sagen, daß man bei der Karawanserei etwas Zeit haben will.
Ich weiß noch als ich damals allein bei Sarı Han ankam, ich war überwältigt, ich stand mutterseelenallein in einer weiten Landschaft vor einer herrlichen Ruine. Ich ging daraufzu, und plötzlich kam ein Opa aus dem Schatten hervor, und verkaufte mir eine Eintrittskarte - umgerechtnet 5 Pfennig. Ich fühlte mich wie im falschen Film. Wir rauchten eine Zigarette.
Ich fürchte, daß heute fast jede organisierte Tour dort einen Stop einlegt, vielleicht habt Ihr ja aber Glück. Ich hoffe man darf heut noch auf das Dach, wenn man da oben steht kann man sich schon etwas vorstellen wie die Karawanen von Karawanserei zu Karawanserei zogen. Sie stehen im Abstand von ca. 40 Kilometer, das ist eine Kameltagesreise. Das besondere von Sarı Han ist, daß sie ihre isolierte Lage ohne Dorf drumherum behalten hat.

Je nach Verkehrmittel mit dem man unterwegs ist, kann man sich überlegen, ob man auf dem Rückweg noch Zelve anschaut, oder gar über Ürgüp zurückfährt.
In Avanos fährt der Bus nach Göreme vom Hauptplatz aus gesehen links neben der Moschee ab. Er hält aber nochmals am Markt. Einfach dort die Leute nach der genauen Abfahrtsstelle fragen "Autobus Göremeye nerede gidiyor?" (Bus Göreme_nach wo fährt?)



© Martin Wardein 2003
Last update: 27.07.2005

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 Wanderkarte   Türkisch für's Tal   Top   Bottom  Von Göreme durch das Ak Vadı nach Uçhisar hinauf - Tourenvorschlag
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Wanderung das Love Valley hinauf

Tageswanderung,
viel Wasser mitnehmen!

 Im unteren Teil
 des Love Valleys

Ein schönes Tal, im oberen Teil hat es aber kaum Schatten. Trotzdem würd ich mir aus Göreme eine kleine Schüssel, ein paar Tomaten, Schafskäse und Salz & Pfeffer mitnehmen. Noch ein Stückchen Brot, und man hat alles für ein perfektes Piknik in the Valley.
Und in Uçhisar kann man dann auf der Terasse des "Maison du Rève" bei nem Cafe seine müden Glieder ausruhen.

Zum Eingang des Tales "Ak Vadı" kommt man von Göreme aus am besten mit dem Taxi (5,5 Sfr1). Man kann aber auch den Bus Richtung Avanos nehmen, und unterwegs sagen wo man aussteigen will. ( "lütfen dur burada!" = "bitte halt hier!"). So ziemlich auf halber Strecke nach Cavuşin (nach ca. 2 km) geht links eine Teerstraße ab. Sie führt glaube ich noch 1 - 200m über eine leichte Kuppe. Jedenfalls nicht allzuweit nach der Kreuzung geht links ein dicker Feldweg ins Tal runter. Hier kann man starten.
Nach nochmal nach 1-200m verzweigt sich der Weg, links geht's weiter. Zuerst leicht ansteigend, dann ins "Bachbett".

Im unteren Teil ist das Tal breit und flach. Dummerweise ist der Weg auch gleichzeitig der Abfluß des Tales und daher recht weich und sandig. Etwas öde hier zu laufen, aber mit ein paar Abstechern rechts und links hoch wird man durch die Landschaft entschädigt.
Im Bachbett bleiben, bis rechts die Felsen ziemlich markant werden (wie die auf dem Foto hier). Hier zweigt dann ein Hohlweg in Pferdekarrenqualität rechts ab. Nach kurzer Strecke führt ein Trampelpfad links zu den 5 tollen Felsen hoch. Auf dem Trampelpfad geht es etwa 300 Meter auf halber Höhe am rechten Talrand entlang. Dann führt ein etwas ekliger Abstieg wieder ins "Bachbett" runter. Wer hier kneift (z.Bsp. Renate) kann schon vorher, kurz vor der Überquerung eines kleinen Bachbetts etwas angenehmer wieder links ins Bachbett absteigen. Die Gegend hier heißt Baglı Dere, hier hat es schöne Gärten.
Weiter den Bachbett folgen. Man kommt dann mal an einer Gabelung vorbei, an der ein Fahrweg rechts eng durch die Felsen durchführt, den nicht nehmen, sondern geradeaus dem Bachbett folgen.
Wenn man dann rechts nur noch blendend weiße Felsen sieht, und ein Stein mit einem blauen Punkt drauf rumliegt (zumindest 2003 lag er da), schlängelt sich rechts ab ein kleiner "Felstrampelpfad" in die Felsen hinein. Es geht nach nur wenigen Metern links hoch auf den Trampelhighway.
Und weil es später recht wenig Schatten hat, sollte man lieber jetzt damit beginnen sich ne schattige Pappel für ein Piknik zu suchen. Gelegentliche Steilkurven nimmt man am besten im Laufschritt.

Wenn man wieder ins Bachbett gelangt, dann geht es sofort wieder , nach ca. 10 Metern, ganz rechts durch einen kleinen Tunnel und sofort wieder links hoch.
Es geht dann bald rechts ein paar Meter auf einen kleinen Höhenrücken hoch, dem man oben folgt. Er führt auf ein paar Felsen zu, an denen man links vorbei geht. Hier sieht man zum erstenmal Uçhisar.
Wenn der Weg wieder zum letzten mal in Bachbett führt, dann sofort wieder auf der anderen Seite nach oben. Nicht dem Bachbett folgen. Es geht nun es etwas rutschig über die Felsen den Hang hinauf.
Der Ausstieg aus dem Tal ist ziemlich rutschig, aber nicht gefährlich. Trotzdem beschreiben wir ihn lieber von unten nach oben. Irgenwann hat man aber die Kante erklommen und läuft rechts auf Uçhisar zu. Nach ein paar hundert Metern links. Noch 200 Meter und man kann sich vor dem Onyx/Silver Shop im Schatten eines Baumes auf einer Bank erholen. Je nach Wetterlage kann man jetzt ganz schön geschafft sein. Wer möchte kann sich im Onxy/SilverShop kurz tiefkühlen.
Geht man gegenüber auf der alten Pflasterstraße ins Dorf hoch, würde ich aber das erste Restaurant (rechts) links liegen lassen. Es ist auf das abfertigen von Bussen spezialisert. Ich würde mich noch 100 Meter weiter zum "Maison du Rève" oder gar bis zum Dorfplatz schleppen.
Nach Göreme geht's entweder mit einem Dolmuş, den man beim Onyx Shop anhält, oder man erholt sich und tänzelt locker durchs Tal nach Göreme zurück.

Will man den Weg andersherum laufen, geht man links vom Onyx/SilverShop in Uçhisar den Feldweg rein. Beim nächsten Abzweig rechts, irgendwann kommt dieser Weg links an der Kante des Tals vorbei. Hier sollte man dann den Abstieg finden.
Geht man diese Richtung, dann steht man aber eventuell recht verloren am Talausgang zwischen Göreme und Cavusin herum.


1) In June 2003 one Swiss Frank was worth exactly 1 000 000 turkish Lira. Due to this, we counted during this holidays in German Marks plus a heavy swiss addidional charge.

© Martin Wardein 2003
Last update: 27.07.2005

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Ausflug nach Ortahisar und über den Kaya Camping zurück nach Göreme
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Ausflug nach Ortahisar und über den Kaya Camping zurück

Ein phantastisches Dorf, ein einladendes Teehaus, und bizarre Felsen in vorabendlicher Beleuchtung.

Hell of a place to loose a cow!

Wenn die Sonne nicht allzu sehr brennt ist es eigentlich eher etwas für einen "Ruhetag". Aber wie jeder Spaziergang in Kappadokien lädt auch dieser zu Abstechern ein, und die Sonne ist nicht zu unterschätzen.
In Ortahisar kenne ich mich nicht besonders gut aus, Ortahisar ist aber die Wahlheimat von Hubert. Er kennt das Dorf und die Umgebung inzwischen vermutlich wie seine Westentasche. Und ich bin mir ziemlich sicher daß er gerne ein paar Tips gibt. Schaut doch auch mal bei Huberts Traumland vorbei, und sagt ihm nen Gruß von uns.

Wenn in Ürgüp Markt ist, hat man eine gute Chance von Göreme aus einen Bus zur Kreuzung von Ortahisar zu bekommen. Ansonsten muß man in Avanos oder Nevsehir umsteigen, das ist recht umständlich. Die ungefähren Uhrzeiten weiß man in eurer Pension. Der Bus hält vor dem "Local" Restaurant.
Die Fahrt geht am Museum vorbei hoch zur Straße von Nevsehir nach Ürgüp. An der Kreuzung, an der es von der Landstraße aus rechts nach Ortahisar rein geht, führt die Tour später ein paar Meter in die links zum Aktepe abgehende Straße hinein.
Ortahisar hat eines der am schönsten gelegenen Teehäuser das mir bisher in der Türkei begegnet ist. Gegenüber der Moschee unter großen luftigen Bäumen mit Blick auf den Felsen um und in den sich das Dorf gruppiert ("Ortahisar"="MittelFelsen" by the way "orta şekerli Kahve"=mittelsüßer Kaffee). Ich persönlich habe es bisher noch nicht geschafft an dem Teehaus einfach vorbei zu gehen.

Nach der ersten Erfrischung geht es wahrscheinlich erstmal auf den Felsen um sich einen Überblick zu verschaffen.
Ich würde danach aber auch auf jeden Fall das Dorf auch mal von unten ansehen. Dazu am besten rechts vom Hisar durch verfallene (oder schön restaurierte) Ruinen den Weg ins Tal einschlagen. Das Nebeneinander von zerfallen(d)en Häusern und belebten Neubauten beeindruckte mich, selten sieht man so klar wie sich ein Dorf laufend verändert. Und ich nehm an, daß das nichts neues ist, sondern schon vor hundert Jahren so war. Durch manche Felsstürze wurden plötzlich (halbe) Wohnzimmer dem Tageslicht ausgeliefert.

Auf der Talsohle angekommen sind wir bisher immer rechts gegangen. Geht man das Tal immer weiter gelangt man in das Dorf Ibrahimpaşa. Dann wird aus der Tour aber vermutlich eine echte Tageswanderung. Und das letzte Mal als wir dort waren gab es in Ibrahimpasa noch kein Restaurant.
Wir empfehlen daher nur ein Stück rechts ins Tal zu gehen, und bevor die Felswände allzu steil werden auf der rechten Talseite ein paar Abstecher zu machen. Dort findet man noch wunderschöne gepflegte Gärten.
Zurück in Ortahisar ist es vermutlich langsam Zeit etwas zu essen. Unter den Bäumen gibt es hinter dem Teehaus das Park Restaurant.
Unkrautsamen       
Es gibt sympathische große weiche, kleine pfludrige, aber auch so stupflig bösartige Teile, die einen mitten im Schritt erstarren lassen. Und wenn man auch nur ein paar Meter in ein verwildertes Feld reingegangen ist, dann kann einem manchmal der rettenden Feldweg wie ein unerreichbares Ufer erscheinen.
Manche habe ich noch Monate später aus Schnürsenkeln operieren müssen.

Mich hat mal jemand nach dem richtigen Schuhwerk für Göreme gefragt. Ich empfehle lockere Plastiksandalen - oder Fischerstiefel. Ähm, bei den Sandalen wird man dann allerdings von den Bimssteinen die einem unter die Fußsohle rollen gepiesackt. Also doch Fischerstiefel?
Dort hat der Ober für uns das Rätsel gelöst, was das für Kräuter sind, die dem Çaçık (türkisches Tzatziki) seinen unverwechselbaren Geschmack geben. Es ist schlicht Pfefferminz!

Hm, nun kommt der etwas ödere Teil dieser Tour, vom Ortahisar Zentrum zum Campingplatz 'Kaya Mocamp'. Ist es heiß und man ist angeschlagen wird man wohl besser ein Taxi nehmen, es kostet etwa 5,5 Sfr 1. Geht man aber zu Fuß, wird man sicher ein paar interessante Dinge mitbekommen was Ortahisars ökonomische Besonderheit angeht.
Ortahisar ist das Zitronendorf! Hier wachsen zwar keine Zitrionen, aber hier werden sie gelagert. Und zwar so lange, bis man für sie in der "Zitronennebensaison" bessere Preise erzielt. Mehr steht in eurem Reiseführer, und noch mehr weiß sicher Hubert darüber.
Und zu jedem Zitronenlager gehört natürlich auf dem Dorfplatz das zugehörige Zitronenbüro. Ein ist meist ein kahler Raum mit dem obligatorischen Chefschreibtisch und einer Auslage die aus 5 Zitronen verschiedener Qualitäten besteht.
Auf dem Weg zurück zur Hauptstraße von Nevsehir nach Ürgüp kommt man an zahlreichen Zitronenlagern vorbei. Ich bin mir sicher, daß wenn man freundlich frägt, man sich mal so ein Lager ansehen kann. Der Geruch ist unbeschreiblich.

An der Kreuzung an der Hauptstraße angekommen geht es rechts nach Ürgüp, links nach Uçhisar/Nevsehir und gegenüber Richtung Aktepe in eine Sackgasse in den Nationalpark ("Milli Park"). Da geht's rein, aber nach ein paar Metern sofort wieder links in einen Feldweg. Nach wenigen hundert Metern landet man im Kaya Mocamp.
Zum sitzen ist es zugegeben nicht sehr attraktiv (zwischen Beton Mauern) aber ein Kaffee im Schatten ist jetzt trotzdem vermutlich genau das richtige. Außerdem kann man hier in dem kleinen Laden seinen Wasservorrat auffüllen.
Man braucht sich nicht zu beeilen, für den restlichen Weg ist das Licht meiner Meinung nach am späten Nachmittag eh am besten.
Im Kaya Mocamp sollte man auch mal über den Platz laufen. Einen Campingplatz mit so einer grandiosen Aussicht hatten wir bisher nur im Monument Valley in den USA.

Der letzte Abschnitt führt im Prinzip den Feldweg hinter dem Campingplatz entlang direkt nach Göreme. Einfach wenn man rauskommt 3 mal scharf links gehen. Und dann an der Mauer des Campingplatzes entlang.
Der Feldweg ist relativ breit und langweilig, aber jeder Abstecher nach rechts führt an den oberen Rand phantastischer Täler! Dabei muß man öfters quer über Weingärten laufen, und sollte darauf achten möglichst keinen Schaden anzurichten.
Es bleibt jedem selbst überlassen wie er sich im Zickzack Göreme nähert. Solange man aber weiß, ob man rechts oder links vom Feldweg ist kann man sich nicht verlaufen.
Übrigens ist es auch eine schöne Tour, wenn man gleich auf der Höhe des Campingplatzes versucht in das Tal abzusteigen. Ich glaube das Tal heißt "Tal der sieben Schwerter".
Wir bleiben jetzt aber immer auf der Hochfläche. Weiter oben sind die Felsen noch recht schroff, je weiter man nach unten kommt um so "weicher" sehen sie aus. Irgendwie fehlen mir einfach die Worte um die Schönheit der Landschaft zu beschreiben.

Ca. 20 meter nach Ende der Mauer kommt die erste Gabelung, geradeaus geht's nach Göreme, rechts locken Abstecher.
Überhaupt, der rechte Talrand lockt immer wieder für einen Abstecher. Nach ungefähr 2-300 Metern nach der Mauer führt ein Fahrweg links auf ein Feld hoch. Hier kann man rechts vom Weg hochsteigen. Zuerst geht es parallel am Weg entlang, nach ca. 100m führt ein Fahrweg nach rechts, hier lockt ein Abstecher zum rechten Talrand hin. Danach zurück zum Hauptweg.
Gegen Ende der Höhenwanderung wird der Weg zum Hohlweg, ähm, oder eher ne große Rutsche. Kommt man aus Ihr raus sieht man schon Göreme.
Unten angekommen biegt der Fahrweg nach rechts ab, Geradeaus führt ein Trampelpfad zwischen zwei Felsen hindurch, man geht direkt auf Uçhisar am Horizont zu. Bald darauf trifft man auf den breiten Fahrweg von Cavuşin nach Göreme. Hier links gehen, und erst wenn nach dem Fußballplatz ein Feldweg von links kommt biegen wir rechts ab und kommen am Friedhof vorbei nach Göreme.


1) In June 2003 one Swiss Frank was worth exactly 1 000 000 turkish Lira. Due to this, we counted during this holidays in German Marks plus a heavy swiss addidional charge.

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Spaziergang über den 'Hausberg' zum Panoramablick über's Museum
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Spaziergang über den 'Hausberg' zu einer Kirche und einem Panoramablick über's Museum

Es ist eher ein Spaziergang, z.Bsp. vor dem Mittagessen an einem faulen Tag.

Blick vom 'Hausberg'

"Hausberg" nennen wir den Felsen der am südlichen Rand über Göreme trohnt, weil wir früher immer in Yaşar's "Göreme Pansiyon" wohnten. Die Pension, die es leider nicht mehr gibt lag mehr oder weniger am Fuß dieses Massivs.

Mitten in Göreme steht das Kale, es ist einer der freistehenden runden Felsen, mit der Besonderheit daß von ihm zwei Säulen einer alten Kirche herunterhängen.
Direkt neben dem Kale liegt in westlicher Richtung einer von Göremes größten Teppichläden. Zwischen Kale und dem Laden führt eine Treppe nach oben. Einfach in diese Richtung weitergehen. Nach ca. 200 Metern, wenn's nicht mehr geradeaus geht, muß man links abiegen. Nach einer steilen Rechtskurve, in der die Pferdewagen bei der Talfahrt einen Hemmschuh benutzen müssen, liegt direkt links am Weg eine in den Felsen hineingeklopfte Mühle. Wer klettern will geht hier links, wer es gemütlich haben will geht gemächlich den Weg weiter und nach 50 Metern links.

Der Blick vom Hausberg ist klasse!
Und weil es morgens anders aussieht wie abends, bin ich mir sehr sicher, daß Ihr da zweimal die paar Meter raufgeht. Schade ist nur, daß da inzwischen relativ viel Müll rumliegt.

Man kann nun noch einen kleinen Abstecher machen, in dem man den Trampelpfad in Richtung auf den Tafelberg weitergeht. Das ist ein kleiner Rundweg, auf dem das Licht vorallem abends gut kommt.

Der Spaziergang geht aber vom Aussichtspunkt den breiten Feldweg weiter. Nach ungefähr 200/300 Metern kann man einen Trampelpfad nach links gehen. (Ich glaube da steht ein Bäumchen an einem Feldrand an dem man entlanggeht.) Weiter wie ein halber Kilometer ist es sicher nicht.
Der links abgehende Trampelpfad führt einen direkt zur oberen Kante des nächsten Tales, den Weg hinab kann man m.E. nicht verfehlen.
Hier stehen auch ein paar der ziemlich erotischen Felsen.

Der Übergang zum 2. Abschnitt ist etwas knifflig zu erklären.
Kommt man am Talboden an, dann kann man sich einen Weg suchen, mit dem man direkt versucht das hier sehr breite Tal zu "queren". Der Weg auf dem es weitergeht, zweigt nämlich relativ bald von dem dicken Feldweg ab, der am Wasserlauf des Tales von der Straße aus ins Tal hineinführt.
Ist man schon bei den Beton-Klötzen des "Turist Otel" angekommen, ist man eigentlich schon zuweit aus dem Tal gelaufen, aber dann ist es eigenlich besser vollends bis zu Straße zu laufen, ein paar Meter nach rechts, und den breiten Feldweg wieder in Tal hinein. Nach ca. 200 Metern geht dann der Pferdewagenfeldweg links ab bergan. Nach kurzer Zeit kommt man zu einem kaputt renovierten verriegelten Felsen. Er beherbergt eine berühmte, von außen durch Restaurierung geschützte Kirche. Leider weiß ich nicht mehr wie sie heißt. Der Reiseführer wird's wissen.

Der Weg wird dann zum Pfad, und führt an der Kirche vorbei weiter bergan.
Die letzten Meter bevor man die Hochfläche erreicht muß man eventuell 2 Meter auf allen Vieren weitergehen. Es ist aber nicht gefährlich.
Der Weg geht nun am linken Rand der Hochfläche entlang. Irgendwann führt dann mal eine Treppe links 5 Meter runter zu einer Kirche (Wer Kirchen mag muß Reiseführer lesen!).

Wo der Weg dann steil zur Straße (und einem geruhsamen Cafe) absteigt, schlage ich aber vor, noch weiter oben am Berg entlang zu gehen. Das geht problemlos, und irgendwann hat man dann einen Blick über das Museum und seinen Parkplatz. Am Parkplatz kann man die Tourismus Konjunktur der Türkei ablesen. (Weniger als 10 Busse = mies, mehr als 20 = gut)

Wir haben es schonmal geschafft von hier aus das Museum in einem Bogen zu umrunden. Es geht also, aber ich kann mich nicht mehr an Details erinnern.
Und weil ich die Tour als Spaziegang beschreibe, geht's jetzt ein paar Meter zurück, und runter ins Cafe zu einem az, orta oder çok şekerli Kahve (wenig,mittel oder üppig gesüßtem Kaffee)



© Martin Wardein 2003
Last update: 10.07.03

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Durchs Pigeon Valley nach Uçhisar

Bitte um Geduld,

In Uçhisar

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Meditieren und Rösten auf dem Aktepe in Göreme / Kappadokien
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Meditieren und Rösten auf dem Aktepe

Hier gibt es Einsamkeit,
seltsame Spuren
und garantiert keinen Schatten.

Blick auf den
   Tafelberg
   "Aktepe"

Das hier ist keine Wegbeschreibung, sondern wirklich nur ne Anregung für Leute, die mal einen Tageausflug in die Wüste machen wollen.
Mutige Naturen können den Trip auf den Aktepe mit einem Besuch der Feen Kamine von Paşa Bahce verbinden.

Wie beim Ausflug ins Rose Valley nimmt man am besten wieder ein Taxi zum "Aktepe" alias "Sunset Place". Unterwegs ist beim Eingang in den Nationalpark wieder ein Eintrittsgeld fällig, das nicht im Fahrpreis eingeschlossen ist.
Beim Sunset Place angekommen geht's nicht links ins Tal herunter, sondern eher rechts den Berg hinauf.
Am Anfang geht man noch auf einem Trampelpfad, aber je näher man der welligen Hochfläche kommt, desto mehr löst sich der Pfad in Wohlgefallen auf.
Man braucht ihn aber auch nicht mehr - man ist angekommen.

Ich wünschte, ich wär mal im Frühjahr nach einem Regen da oben gewesen. Wir liefen nur über eine karge Hochfläche. Vermutlich kann man sie aber mit etwas Glück auch als Blumenmeer antreffen.
Auf der Fläche gibt es kaum größere Steine, um so mehr waren wir erstaunt, als wir plötzlich über einen mehrere Meter großen, aus Steinen in die Wüste gelegten, italienischen Mädchennamen stießen. Das muß Liebe sein - und erklärt warum man da oben sonst über so wenig Steine stolpert. Es war sicher stundenlange Arbeit.

Der Berg ist nicht zu groß, und man kann rechts, links, vorn und hinten runtersehen. Mehr gibt's kaum zu tun, außer man schreibt mit Steinen.

Und nehmt ein Vesper mit! Wir saßen oben, schauten auf Zelve runter und schauten einem großen Greifvogel zu, der vor unserer Nase im Aufwind segelte - war schön.

Und nun die Sache mit dem Abstieg.
Laut der Karte führt ein Weg nach Cavuşin runter. Wir haben ihn allerdings nicht gefunden.
Als wir oben irgendwo zwischen Cavusin und Paşa Bahce standen, beschloß Renate daß wir da runter gehen. (Sonst ist sie eher ein Kletterweichei). Weg gab es keinen, und wir mußten steile Geröllfelder durchqueren. Ich hatte nur Sandalen an, damit war es ziemlich ätzend. Aber die "Abkürzung" lohnte sich.
Als wir allerdings dann von unten sahen wo wir abgestiegen waren haben wir schon gestaunt daß wir das überhaupt geschafft haben. Zwischen den Geröllfeldern gibt es nämlich auch größere Bänder von fast senkrechten mannshohen felsigen Klippen, und von oben herab sieht man nicht sehr weit. Es ist nicht leicht, da einen Weg durch zu finden. Ich weiß wirklich nicht, ob wir es nochmals machen würden.
Also Aufpassen!


Nochwas,
vom Sunset Place aus gibt es auch noch einen Weg, der auf halber Höehe um den Tafelberg herum nach Cavuşin führt. Er ist aber nur was für trittsichere + lebensmüde (Renate) Leute. Der Weg führt teilweise nur wenige Meter über dem Abgund über stellenweise recht rutschige Schrägen.
Und ein zwei (harmlose) Kletterstellen gib's auch noch.
Also Aufpassen!
Dafür hat man aber aus nächster Nähe einen phantastischen Blick ins Gül Dere (Rose Valley).


© Martin Wardein 2003
Last update: 27.07.2005


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Spaziergang, einfach ins Tal von Göreme rein

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Abstecher am oberen Rand vom Love Valley entlang

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Links über den Höhenrücken zum Museum hoch

Das ist ein kleiner Spaziergang.

Unterwegs zum Museum

Ideal um sich nach der Siesta vor dem Abendessen nochmals die Beine zu vertreten. Und das Licht ist um diese Zeit auch nicht schlecht, also einen Ersatzfilm nicht vergessen.

Zunächst geht man die Straße zum Museum entlang. Kurz nach dem Kreisverkehr stehen nach der "Berlin" Pension (gleich links) direkt an der Straße zwei 'Böbbel' mit schön verzierten zugemauerten Taubenhäusern.
Man geht die Straße über einen leichten Buckel weiter bis ins Tal. Dabei kommt man an einer der wenigen Bausünden Göremes, dem Turist Hotel vorbei.
In der Mulde angekommen zweigt links ein Feldweg ab. Nach nicht allzu langer Strecke kommt glaube ich ne Abzweigung, im Zweifel jetzt eher rechts irgendwie auf den Höhenrücken zu. Der Rücken ist hier am auslaufen und noch recht flach.
Von hier an kann man sich selbst durch ein Gewirr von Pfaden seinen Weg den Rücken entlang nach oben suchen. Im Zweifel in der Nähe des Grates bleiben. Manche Wege sind 'a bissle' rutschig.
Und Obacht! hier bin ich das letzte Mal fast auf eine kleine Schildkröte getreten.
Unterwegs hat man immer wieder phantastische Blicke auf das Gewirr von Tälern, das sich bis zum Aktepe, dem Tafelberg erstreckt. Es liegen auch einige Ruinen von Kirchen auf dem Weg. Im Herbst kann man sie vor blauen Himmel und hinter gelben Kürbissen und Sonnenblumen fotografieren.
Man landet schließlich oberhalb des Museums und kann sich irgendwie wieder nach unten zur Straße durchschlagen. So ziemlich auf halber Strecke zwischen Museum und Göreme liegt an der Straße an einer Felswand ein Cafe. Hat man noch was vor, kann man sich ja noch einen Kaffee gönnen. şerkerli=süß, orta şerkerli=okay.

Ist man schon einmal vom 'Hausberg' aus hierhergelaufen, geht man sicher so zurück. Das ist etwas schöner als an der Straße, aber leider aus dieser Richtung nur schwer zu beschreiben.


© Martin Wardein 2003
Last update: 27.07.2005

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Montags – Markt in Nevşehir - Unterirdische Stadt

Die Tour ist ein volles Tagesprogramm - nix zum relaxen
Sie kann kombiniert werden mit einem Spaziergang von Uçhisar nach Göreme

Markt in Nevsehir

Welche Stadt man besucht ist denk ich wurscht. Ich glaub, Derinkuyu ist einen Tick ausgedehnter als Kaymaklı - Reiseführer fragen. Ich denk aber auch daß eine reicht, sie unterscheiden sich nicht großartig.
Ich war mal im März ganz allein in einer drin. Und an der Sohle angekommen bekam ich Panik und stürmte regelrecht wieder nach oben. Für Schißhasen wie mich ist deshalb eine Taschenlampe mitzunehmen keine schlechte Idee.

Die Tour empfiehlt sich unbedingt montags, weil dann die Minibusverbindungen um Klassen besser sind..

Montags fährt jede halbe Stunde ein Dolmuş von Göreme nach Nevşehir. Abfahrt ist beim "Busbahnhof".
In Nevşehir überquert der Dolmuş einen Kreisverkehr, und fährt dann auf der zentralen Hauptstraße in die Stadt rein. Entweder der Dolmuş schmeißt euch auf dieser dicken Einfallstraße raus, oder er biegt kurz rechts um eine Ecke.
Die Minibusse zu den unterirdischen-Städten fand man bisher, wenn man auf der Hauptstraße ein Stück zurück ging, und nach kurzer Strecke rechts in eine Straße rein. Am besten schon den Dolmuş Fahrer nach Kaymaklı oder Derinkuyu fragen.

Zu den unterirdischen Städten können wir nicht mehr allzu viel sagen. Wir waren vor vielen Jahren dort, fanden es sehenswert, aber einmal reichte uns scheinbar.
Die unterirdischen Städte sind in fast jeder organisierten Tor enthalten, sind aber ganz easy auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu machen.

Der Markt in Nevşehir ist nicht oberexotisch, aber groß und typisch.
Läuft man die Hauptstraße, bei der man rausgeschmissen wurde, ein Stück nach oben weiter, geht’s irgendwann rechts in die erste belebte Gasse rein. Nach 20 Meter geht's gleich wieder links, und man käuft gerade auf das Marktzentrum zu.
Nach ungefähr 100 Metern steht man an einer Hauptstraße und sieht gegenüber das Marktgelände..
Links deutet sich ein (betonierter) Park an. Da gibt’s ein Cafe und ein Klo! (von zweifelhafter Qualität). Zwischen Park und Gemüsemarkt gibt’s Klamotten. Und eher rechts vom Gemüsemarkt ist die Ecke wo von Trucks aus verkauft wird.

Mein Tip ist zuerst einen Tee und dann kurz durch die Klamotten, ganz durch den Gemüsemarkt , und am Ende rechts die Ecke mit den LKW's suchen.
Der Markt dauert glaub ich auch über den Nachmittag. Ich denk es ist kein Problem zuerst zu einer unterirdischen Stadt zu fahren und ihn erst auf dem Rückweg zu besuchen.

Der Markt ist nett, aber das Gewusel in Nevşehir stresst einen trotzdem ganz schön, und man freut sich bald auf die Ruhe der Täler und Dörfer. Wir haben es uns darum angewöhnt, zum entspannen auf der Rückfahrt in Uçhisar auszusteigen und durchs Tal heim zulaufen. Aber wenn man die unterirdischen Städte gemacht hat ist man vielleicht zu platt dazu.

Der Dolmuş von Nevşehir nach Uçhisar/Göreme hält auf der Hauptstraße bei einem Kiosk in der Nähe wo man angekommen ist. Aber das zeigt euch höchst wahrscheinlich schon der Fahrer bei der Ankunft.

Und benehmt euch nicht lächerlich, Yaşar hat uns beigebracht, daß für Türken auf dem Markt das Kilo die kleinste Gewichtseinheit ist. Wollt Ihr ein halbes Pfund Aprikosen, dann erkennt man euch als Deutsche. Selbst Baklava kauft man in Kilos.

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Von Aktepe durchs Gül Dere (Rose Valley) nach Cavuşin

Die Tour ist ein volles Tagesprogramm.
Viel Wasser, viel Schutzfaktor, ne Mütze und Filme nicht vergessen.

Im Gül Dere

Diese Tour ist für mich die typischste.
Wir sie schon mehrfach von oben nach unten und andersrum gelaufen, aber nie genau den gleichen Weg. Verlaufen gehört hier zum Programm, letztlioch führt aber jeder Weg hinab nach Cavuşin.
Auch wenn's komisch klingt, aber die Vielzahl der blühenden Unkräuter erinnert im Juni doch irgendwie an den Nebelwald in Monteverde.

Falls Ihr unterwegs mal nach dem Weg fragen wollt, Cavuşin spricht man Dschauschin, wobei das a und u einzeln gesprochen werden.

Im Gül Dere findet man leicht schattige Plätze. Man kann also überlegen ob man nicht vorher ein paar Picknick Zutaten einkaufen will. Auf der anderen Seite gibt es am Ende der Tour in Cavuşin nette Kneipen zum einkehren, man muß also nix zum Essen mitnehmen.

Man startet am besten mit nem Taxi von Göreme aus. Das Ziel heeißt Aktepe (oder Sunset Place). Man wird nicht allzu sehr übers Ohr gehauen. Die Fahrt geht zum Museum, die Kehren hoch, am Kaya Camping vorbei Richtung Ortahisar. Dann zweigt die Straße zum Aktepe ab. Nach ein paar Metern wird man nochmals wegen einem Nationalpark o.ä. zu Kasse gebeten. Dieser Eintritt ist nicht im Taxi Preis drin.

Und dann steht man am Aktepe bzw. Sunset Place. 'Aktepe' bezeichnet einerseits den Parkplatz,auf dem abends viele Touren wegen dem Sonnenuntergang vorbeikommen, und andererseits den Tafelberg an dessen Fuß man steht. Es stehen da vermutlich ein paar Stände rum, und wer Lust hat kann sich ein Beutelchen mit getrocknetem Obst als Proviant kaufen. Schon von hier aus hat man einen schönen Blick ins Tal.

Jetzt kommt das Problem, Wo geht's lang? Oder auch für mich jetzt, wie soll ich's erklären? Zumal wir selbst das letzte Mal gleich zu Beginn nicht wußten, welchen Weg wir nehmen sollten. Wir sind die Strecke jetzt auch schon ein paarmal gegangen, aber nie auf dem exakt gleichen Weg.

Vom Parkplatz aus führen mehrere Wege in Richtung Cavuşin. Man kann sofort ins Tal hinabsteigen. Dadurch kommt man an Kirchen bzw. Löchern vorbei die man schon von oben sieht, läuft aber Gefahr etwas zu schnell im Tal zu stecken. Wenn Ihr gleich ins Tall geht würde ich auf jeden Fall versuchen bevor es zu steilwandig wird wieder rechts hinauf zu kommen.
Wir empfehlen eher den Weg zu nehmen der nahe am Berg hinter ein paar Böbbeln führt. Auf ihm geht man etwas länger am oberen Rand eines Tales entlang und hat einen weiteren Blick. Im Tal steckt man noch früh genug.
Zuweit rechts und hoch darf man aber auch nicht starten, sonst gerät man auf den Weg um direkt um den Berg herum. Der hat keine Abzweige und geht einfach als schmaler rutschiger Weg den Hang entlang. (Renate meint er war zu gefährlich.)

Die Wanderung hat grob drei Abschnitte, zuerst am Rand der Täler über Hochebenen hier gibt es viele Wege die zu Abstechern einladen. Dann den Abschnitt durch die eigentlichen Täler mit Gärten und Vogelhäusern. Und dann am Auslauf der Täler, wenn man schon schlapp ist, das etwas leidige Stapfen durch den Sand nach Cavuşin.
Aber im Gül Dere gibt es viel zu sehn und reichlich Schatten, beides lädt zu Pausen ein.

Die Orientierung in der Landschaft ist sehr schwierig. Wir empfehlen sich im Zweifel eher näher am Berg zu halten. Und wenn's mal nicht mehr weiter geht, auf dem Rückweg entdeckt man sicher noch ein Detail.

Rauskommen tut man dann mehr oder weniger nahe an Cavuşin.
Die schönste Kneipe ist ein Teegarten am hinteren Ende des zusammen gekrachten "Dorffelsens". Dort sitzt man wunderbar im Schatten eines riesigen Walnußbaums. Leider gibts hier nix zu essen. Dazu muß man sich etwas anders suchen.
Inzwischen gibt es dazu einige Gelegenheiten. Wir aßen in einem provisorischen Biergarten an ner Ecke ein leckeres Gözleme.

Von Cavuşin kommt man mit dem Bus zurück nach Göreme. Einfach vor zur Straße gehen und warten.
Wer noch fit ist, der kann auch zu Fuß nach Göreme gehen, es ist nicht zu weit, und der Feldweg ist sehr selten befahren.

Übrigens, wenn man aus dem Tal kommend auf den Bergsturz zukommt, dann hat es links ein Klo.

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Mit dem Fahrrad zu den Feen Kaminen und nach Zelve

Mit Stops in Cavuşin und Paşa Bahce

Watch your step!

Selbst haben wir das zwar noch nicht gemacht, stellen es uns aber nicht schlecht vor.

An der Kreuzung, wo es zu Museum abgeht, seit neuestem ein Kreisverkehr, fährt man parallel zur Straße rechts vom Kanal in den Feldweg rein. Cavuşin kann man dann eigentlich nicht verfehlen.
Helmut obacht! Ihr kommt neben Göremes Friedhof auch an an Göremes Fußballtor vorbei.
Cavuşin ist klein, ich denk da kann man mit dem Fahrrad leicht das Dorf erkunden. Und Kirchen gibt's in Cavuşin natürlich auch. (Direkt an der Straße)

Von Cavuşin aus gibt es wieder einen Feldweg zu den Feen Kaminen von Paşa Bahce. Wo es genau reingeht weiß ich nicht mehr. Aber wenn Ihre nach "yol Paşa Bahceye nerede?" (Weg Paşa Bahce_nach wo?) fragt hilft man euch sicher weiter.
In Paşa Bahce stehen die Dinger mit den Wackelsteinen rum, die immer in den Prospekten zu sehen sind. Und inzwischen vermutlich auch 4 mal solvie Souvenirstände. Kaum zu glauben, aber wir standen dort früher mutterseelenallein. Trotzdem auch heute noch sehenswert.

Und der nächste Stop ist Zelve, aber dazu weiß euer Reiseführer mehr als ich. Die Familienteehäuser dort werden übrigens wegen ihrer Größe auch gerne für Hochzeiten genutzt. Was Zelve kostet, und ob es sich lohnt reinzugehen müßt ihr selbst entscheiden. Ich kann mich nicht mehr groß daran erinnern. Und es war scheinbar nicht so umwerfend als müßte ich es zweimal sehen. Aber es gibt Täler, die kann ich garnicht oft genug durchlaufen.

Zurück geht es entweder den gleichen Weg,oder über Ürgüp. Die Strecke ist aber deutlich weiter, und man muß über den Buckel!

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Kleiner Spaziergang zu zwei Kirchen in Göreme Kappadokien