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Im Juni macht das Rosental seinem namen alle Ehre PDF Drucken E-Mail

Von Aktepe durchs Gül Dere (Rose Valley) nach Cavuşin

Die Tour ist ein volles Tagesprogramm.
Viel Wasser, viel Schutzfaktor, ne Mütze und Filme nicht vergessen.

Diese Tour ist für mich die typischste.
Wir sie schon mehrfach von oben nach unten und andersrum gelaufen, aber nie genau den gleichen Weg. Verlaufen gehört hier zum Programm, letztlich führt aber jeder Weg hinab nach Cavuşin.


Auch wenn's komisch klingt, aber die Vielzahl der blühenden Unkräuter erinnert im Juni doch irgendwie an den Nebelwald in Monteverde. Falls Ihr unterwegs mal nach dem Weg fragen wollt, Cavuşin spricht man Dschauschin, wobei das a und u einzeln gesprochen werden.


Im Gül Dere findet man leicht schattige Plätze. Man kann also überlegen ob man nicht vorher ein paar Picknick Zutaten einkaufen will. Auf der anderen Seite gibt es am Ende der Tour in Cavuşin nette Kneipen zum einkehren, man muß also nix zum Essen mitnehmen.


Man startet am besten mit nem Taxi von Göreme aus. Das Ziel heeißt Aktepe (oder Sunset Place). Man wird nicht allzu sehr übers Ohr gehauen. Die Fahrt geht zum Museum, die Kehren hoch, am Kaya Camping vorbei Richtung Ortahisar. Dann zweigt die Straße zum Aktepe ab. Nach ein paar Metern wird man nochmals wegen einem Nationalpark o.ä. zu Kasse gebeten. Dieser Eintritt ist nicht im Taxi Preis drin.


Und dann steht man am Aktepe bzw. Sunset Place. 'Aktepe' bezeichnet einerseits den Parkplatz,auf dem abends viele Touren wegen dem Sonnenuntergang vorbeikommen, und andererseits den Tafelberg an dessen Fuß man steht. Es stehen da vermutlich ein paar Stände rum, und wer Lust hat kann sich ein Beutelchen mit getrocknetem Obst als Proviant kaufen. Schon von hier aus hat man einen schönen Blick ins Tal.


Jetzt kommt das Problem, Wo geht's lang? Oder auch für mich jetzt, wie soll ich's erklären? Zumal wir selbst das letzte Mal gleich zu Beginn nicht wußten, welchen Weg wir nehmen sollten. Wir sind die Strecke jetzt auch schon ein paarmal gegangen, aber nie auf dem exakt gleichen Weg.
Vom Parkplatz aus führen mehrere Wege in Richtung Cavuşin. Man kann sofort ins Tal hinabsteigen. Dadurch kommt man an Kirchen bzw. Löchern vorbei die man schon von oben sieht, läuft aber Gefahr etwas zu schnell im Tal zu stecken. Wenn Ihr gleich ins Tall geht würde ich auf jeden Fall versuchen bevor es zu steilwandig wird wieder rechts hinauf zu kommen.


Wir empfehlen eher den Weg zu nehmen der nahe am Berg hinter ein paar Böbbeln führt. Auf ihm geht man etwas länger am oberen Rand eines Tales entlang und hat einen weiteren Blick. Im Tal steckt man noch früh genug.


Zuweit rechts und hoch darf man aber auch nicht starten, sonst gerät man auf den Weg um direkt um den Berg herum. Der hat keine Abzweige und geht einfach als schmaler rutschiger Weg den Hang entlang. (Renate meint er war zu gefährlich.)


Die Wanderung hat grob drei Abschnitte, zuerst am Rand der Täler über Hochebenen hier gibt es viele Wege die zu Abstechern einladen. Dann den Abschnitt durch die eigentlichen Täler mit Gärten und Vogelhäusern. Und dann am Auslauf der Täler, wenn man schon schlapp ist, das etwas leidige Stapfen durch den Sand nach Cavuşin.


Aber im Gül Dere gibt es viel zu sehn und reichlich Schatten, beides lädt zu Pausen ein.


Die Orientierung in der Landschaft ist sehr schwierig. Wir empfehlen sich im Zweifel eher näher am Berg zu halten. Und wenn's mal nicht mehr weiter geht, auf dem Rückweg entdeckt man sicher noch ein Detail. Rauskommen tut man dann mehr oder weniger nahe an Cavuşin.


Die schönste Kneipe ist ein Teegarten am hinteren Ende des zusammen gekrachten "Dorffelsens". Dort sitzt man wunderbar im Schatten eines riesigen Walnußbaums. Leider gibts hier nix zu essen. Dazu muß man sich etwas anders suchen.


Inzwischen gibt es dazu einige Gelegenheiten. Wir aßen in einem provisorischen Biergarten an ner Ecke ein leckeres Gözleme.
Von Cavuşin kommt man mit dem Bus zurück nach Göreme. Einfach vor zur Straße gehen und warten.
Wer noch fit ist, der kann auch zu Fuß nach Göreme gehen, es ist nicht zu weit, und der Feldweg ist sehr selten befahren.
Übrigens, wenn man aus dem Tal kommend auf den Bergsturz zukommt, dann hat es links ein Klo.

 
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